Was sind Prädikative?

Prädikative

Was sind Prädikative?

Als Prädikative bezeichnet man Einheiten im Satz, die zusammen mit Kopulaverben wie z.B. sein, bleiben und werden das Prädikat bilden.
Man unterscheidet zwischen Subjektsprädikativen und Objektsprädikativen.
Subjektsprädikative beziehen sich auf das Subjekt im Satz und beschreiben dieses näher. Sie geben zum Beispiel eine Eigenschaft an: Der Strand ist wunderschön.  
Im Gegensatz dazu beziehen sich Objektsprädikative auf das Objekt. Objektsprädikative bilden das Prädikat häufig mit den Verben nennen und halten für: Herr Müller hält die Uhr für eine Fälschung

Beispiele für Prädikative

BeispieleForm & Funktion
(1) Frau Müller ist Lehrerin.Nomen als Prädikativ
(Subjektsprädikativ)
(2) Die Mutter nennt ihre Kinder liebevoll Mäuschen.Prädikatsakkusativ (Objektsprädikativ)
(3) Das Wasser ist türkisblau.Adjektiv als Prädikativ
(Subjektsprädikativ)
(4) Was der Familie wirklich gefallen hat, war, dass nicht so viele Touristen vor Ort warenSatz als Prädikativ

Merkmale von Prädikative
– Prädikative sind Satzlieder
– Sie bilden mit zusammen mit Kopulaverben das Prädikat
– Man kann Prädikative im Satz verschieben
– Es gibt Subjekts- und Objektsprädikative 

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Grammatik

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Satzglieder bestimmen – Alle Satzglieder im Überblick

Viele von euch, wissen, dass es ein Subjekt, ein Prädikat, Objekte und adverbiale Bestimmungen gibt. Doch einige von euch fragen sich auch, was man beachten muss, wenn man Satzglieder bestimmen möchte. In diesem Beitrag zeige ich euch, wie man Satzglieder bestimmen kann. 

Was sind Satzglieder?

Als Satzglied bezeichnet man Einheiten in einem Satz, die jeweils verschiedene syntaktische Funktionen übernehmen. Diese Einheiten (Phrasen) können aus einem einzelnen Wort oder aus mehreren Wörtern bestehen. Es gibt einige Tests, mit denen man Satzglieder in einem Satz bestimme kann.

Wie bestimmt man Satzglieder?

Bei der Bestimmung von Satzgliedern gibt es mehrere Möglichkeiten, um Satzglieder zu identifizieren. Da das Verb eine zentrale Einheit im Satz bildet, das seine Mitspieler quasi bestimmt, sollte dieses zuerst bestimmt werden. Das Verb dient dazu, eine Handlung, einen Vorgang oder einen Zustand zu beschreiben und bildet in den meisten Fällen zusammen mit dem Subjekt einen Satz. Das Verb kann einteilig sowie mehrteilig sein und bildet das Prädikat.
Welche Elemente in einem Satz jedoch zusammengehören, kann man mithilfe verschiedener syntaktischer Tests feststellen. Dazu gehören der Fragetest, der Vorfeldtest, die Verschiebeprobe oder der Pronominalisierungstest.

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Was ist ein Objekt?

Was ist ein Objekt?

Was ist ein Objekt?

Als Objekt bezeichnet man Elemente in einem Satz, die vom Verb gefordert bzw. regiert werden. Sie entsprechen den Ergänzungen der Valenzgrammatik. Unter Valenz versteht man die Wertigkeit von Verben, d.h. mit vielen anderen Elementen ein Verb stehen muss, um einen vollständigen Satz zu bilden. 
Im Deutschen sind vier Objekttypen zu unterscheiden, die jeweils unterschiedliche (semantische) Funktionen im Satz haben:

Wie bestimmt man ein Objekt?

Es gibt verschiedene syntaktische Tests, um ein Satzglied zu bestimmen. Dazu gehören zum Beispiel der Fragetest, der Verschiebetest, der Pronominalisierungstest oder der Vorfeldtest.
Sind alle Satzglieder bestimmt, muss man zunächst überlegen, welche Satzglieder obligatorisch (Ergänzungen) und welche frei hinzufügbar sind (Angaben).
Um Deutschlernenden die Bestimmung von Objekten zu erleichtern, sollten Verben immer mit ihren Ergänzungen gelernt werden. Wenn sich Lernende merken, dass das Verb geben mit einer Akkusativ- und einer Dativergänzung steht, wissen sie auch, welche Objekte diesen Ergänzungen entsprechen. Verben, die eine feste Präposition fordern, stehen mit einer Präpositionalergänzung. 
Darüber hinaus haben Objekte in einem Satz sehr häufig eine bestimmte Funktion, sie nehmen eine bestimmte semantische Rolle ein.
Ein Akkusativobjekt ist sehr häufig das Patiens, als eine Person oder eine Sache, die von der Handlung im Satz direkt betroffen ist.
Dagegen ist ein Dativobjekt häufig der Rezipient, also eine Person, die etwas empfängt (Empfänger) oder an die sich etwas, zum Beispiel eine Mitteilung, richtet (Adressat).

Merkmale von Objekten
– Objekte sind Satzglieder, die vom Verb gefordert bzw. regiert werden
– Man kann nach ihnen fragen (Wer oder Was?, Wen oder Was?, Wem oder Was?, Wessen?)
– Im Deutschen gibt es vier Typen: Akkusativobjekt, Dativobjekt, Genitivobjekt, Präpositionalobjekt

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Was ist ein Attribut? Bedeutung und Beispiele

Attribut - Bedeutung

Als Attribut (lat. attribūtum „Zugeteiltes“) bezeichnet man Satzgliedteile, die ein Nomen näher beschreiben. Ein wichtiges Merkmal von Attributen ist, dass sie kein eigenständiges Satzglied bilden, sondern nur Teil eines Satzgliedes sind. 
Man kann Attribute im Satz nicht isoliert verschieben, sondern nur zusammen mit einem übergeordneten Satzglied. Attribute können links sowie rechts von dem Bezugswort stehen, über das sie nähere Informationen geben. Man spricht dann von Linksattribut oder vorangestellten Attributen bzw. Rechtsattribut oder nachgestellten Attributen. 

Was sind Linksattribute?

Linksattribute bzw. vorangestellte Attribute stehen links von ihrem Bezugswort. Ganz häufig bilden Adjektive ein Linksattribut. Sie stehen oft zwischen einem Artikelwort und dem Nomen, auf das sie sich beziehen. Darüber hinaus können auch adjektivisch gebrauchte Partizipien attributiver Verwendung auftreten und zum Beispiel durch adverbiale Elemente erweitert werden. Zudem kann auch ein Genitivattribut vorangestellt werden, wenn Eigennamen näher beschrieben werden. In der folgenden Tabelle findet ihr Beispiele mit Hinweisen zu der Form der Attribute.   

BeispieleForm
(1) Der kleine Junge springt ins kristallklare Wasser.Adjektivattribut
(2) Die Eltern fahren mit einem gemieteten Auto zum Strand.Partizipialattribut
(3) Das vorhin reservierte Auto ist bereits abholbereit.  durch adverbiales Element erweitertes Partizipialattribut
(4) Julias Bruder heißt Jonas. 
Jonas Schwester heißt Julia. 
Genitivattribut
(nach -s, -ß, -x, -z steht ein Apostroph)

Was sind Rechtsattribute?

Rechtsattribute bzw. nachgestellte Attribute stehen rechts von ihrem Bezugswort. In Beispiel für ein Rechtsattribut, das sehr häufig verwendet wird, ist eine Nominalphrase im Genitiv: Die Spielzeuge der Kinder. Die Nominalphrase der Kinder ist ein Rechtsattribut zu dem Bezugsnomen die Spielzeuge. Zudem können Adverbphrasen, Präpositionalphrasen, Appositionen und Nebensätze (Relativsätze, Infinitivsätze, dass-Sätze und indirekte Fragesätze) als Rechtsattribute gebraucht werden. Auch dazu findet ihr Beispiele in der folgenden Tabelle. 

BeispieleForm
(5) Am Strand liegen noch die Spielzeuge der Kinder Genitivattribut
(6) Wem gehören eigentlich die Handtücher da vorne?Adverbialattribut
(7) Die Liegen am Strand gehören zum Hotel. Präpositionalattribut
(8) Die Familie fliegt am kommenden Montag, dem 06.09.2021, in die Karibik. Apposition
(9) Am Strand gibt es Rettungsschwimmer, die für die Sicherheit der Gäste zuständig sindRelativsatz
(10) Die Möglichkeit, ein kostenloses Upgrade zu erhalten, nutzt die Familie gerne.Infinitivsatz
(11) Die weit verbreitete Meinung, dass das Hotelpersonal auf der Insel unfreundlich sei, kann die Familie nicht bestätigen.dass-Satz
(12) Das Kind stellt seinen Eltern die Frage, ob es im Meer Wale gibtindirekter Fragesatz 

Merkmale von Attributen
– Attribute beschreiben ein Bezugswort (Nomen oder Pronomen) näher
– Attribute können links oder rechts vom Bezugswort stehen
– Attribute sind keine Satzglieder, sondern nur Teile von Satzgliedern

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