Wortschatztraining: Im Klassenzimmer | Benennen Sie die Gegenstände

Wortschatz üben – Schreiben Sie. 

Welche Gegenstände gibt es in einem Klassenzimmer? Sehen Sie sich die Illustrationen an und schreiben Sie das entsprechende Wort mit Artikel. Achten Sie bitte auf die Groß- und Kleinschreibung.

Beispiel: der Tageslichtprojektor

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Im Restaurant: Essen und Trinken bestellen | Redemittel

Redemittel: Im Restaurant | Wie bestelle ich etwas in einem Restaurant?

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie man in einem Restaurant Essen und Trinken bestellt. Dazu benötigen Sie lediglich einige Redemittel, die wir im Folgenden erläutern möchten.

1) Eine Bestellung aufgeben / Etwas bestellen

Wenn wir etwas bestellen, benutzen wir entweder das Konjunktiv II der Verben haben (hätte, hättest, hätte, hätten, hättet, hätten) und mögen (möchte, möchtest, möchte, möchten, möchtet, möchten) oder des Verb nehmen im Indikativ.

  • Ich hätte gern…
  • Ich möchte gern…
  • Ich nehme…

2) Nach der Rechnung fragen / bezahlen

  • Ich würde gern zahlen, bitte.
  • Ich möchte gern zahlen.
  • Können Sie mir bitte die Rechnung bringen?
  • Die Rechnung bitte.

Beispiel: Im Restaurant

Begrüßung

Kellner/-in: Guten Tag. 

Gast: Guten Tag. 

Etwas zu trinken bestellen

Kellner/-in: Darf ich Ihnen schon etwas zu trinken bringen?

Gast: Ja, gern. Ich hätte gern ein Pils, bitte.  

Kellner/-in: Möchte Sie ein großes oder kleines Pils?

Gast: Ein großes, bitte. 

Kellner/-in: Kommt sofort. 

(Die Kellnerin / der Kellner bringt das Pils)

Etwas zu essen bestellen

Kellner/-in: Haben Sie schon gewählt? / Was darf es bei Ihnen sein? 

Gast: Ja, ich nehme die Kartoffelsuppe und das panierte Schnitzel. 

Kellner/-in: Sehr gerne.

(Die Kellnerin / der Kellner serviert das Essen)

Kellner/-in: Hat es Ihnen geschmeckt? / War alles recht bei Ihnen? 

Gast: Ja, das Essen war sehr lecker. 

Kellner/-in: Möchten Sie noch eine Nachspeise oder einen Espresso?

Gast: Ja, sehr gern. Ich hätte noch gern ein gemischtes Eis ohne Sahne. 

Kellner/-in: Haben Sie sonst noch einen Wunsch?

Gast: Nein, danke.

(Die Kellnerin / der Kellner bringt die Nachspeise)

Nach der Rechnung fragen und sich verabschieden

Gast: Können Sie mir dann auch die Rechnung bringen?

Kellner/-in: Sehr gerne. Das macht 26,90€ (sechsundzwanzig Euro neunzig) bei Ihnen?

Gast: 29€, bitte. 

Kellner/-in: Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Gast: Vielen Dank, Ihnen auch (noch einen schönen Tag).

Übung | Partnerarbeit

Bestellen Sie eine Vorspeise, eine Hauptspeise, eine Nachspeise und ein Getränk. Fragen Sie die Kellnerin / den Kellner nach der Rechnung. Nutzen Sie die Redemittel und orientieren Sie sich am Beispieldialog. Tauschen Sie die Rollen.

Speisekarte Deutsch lernen

Benutzen Sie unsere Redemittelkarten.

Weitere Rollenspiele finden Sie in unserer Rubrik „Arbeitsblätter/Kopiervorlagen„.

Verben mit Genitivergänzung | Lerntipps und Übersicht mit Beispielsätzen

Verben mit Genitivergänzung

Die folgende Übersicht zeigt 25 Verben, die eine Genitivergänzung benötigen. Bei einigen Verben ist eine weitere obligatorische Ergänzung notwendig. In unseren Beispielen handelt es sich um Akkusativergänzungen. Diese haben wir grün hervorgehoben.

LERNTIPP! Lernen Sie die Verben zusammen mit dem Kasus. Schreiben Sie das Verb am besten auf eine Karteikarte. Schreiben Sie auf der Vorderseite zum Beispiel:

„sich annehmen“ + G (Genitiv)

und auf der Rückseite einen oder mehrere Beispielsätze wie zum Beispiel:

„Er nimmt sich der Sache an.“

Hier finden Sie weitere Übersichten zum Thema „Verben und ihre Ergänzungen:

Englische Wörter / Anglizismen im Deutschen: Verben

Englische Wörter im Deutschen

Der Wortschatz der deutschen Sprache beinhaltet viele Anglizismen. Auch wenn sich wohl einige Germanisten bei manchen Wörtern die Haare raufen, zeigen Entlehnungen aus anderen Sprachen, wie dynamisch Sprachen doch eigentlich sind. Nicht immer ist jedoch klar, wie entlehnte bzw. in das Deutsche übernommene Wörter verwendet werden. Exemplarisch möchten wir anhand von einigen Verben aus dem Englischen, die ins Deutsche übernommen wurden, zeigen, wie sich die Wortformen im Präsens, Präteritum und Partizip II verhalten.

Gechecked oder gecheckt?! Wie schreibt man englische Verben im Deutschen

Wie konjugiere ich checken? Heißt es gechecked oder gecheckt?!

In unserer Übersicht finden Sie Hinweise zur richtigen Verwendung von Anglizismen.

Englische Wörter im Deutschen

Fragen zur Grammatik: „wenn“ oder „ob“?

wenn oder ob?

Grammatikfrage: „wenn“ oder „ob“?

Sehr häufig fragen Lernende der deutschen Sprache nach dem Unterschied zwischen „wenn“ und „ob“ und der Verwendung beider Subjunktionen im Satz. Sehen wir uns die beiden Subjunktionen etwas genauer an.

 

Wann verwenden wir die Subjunktion „wenn“?

Die Subjunktion „wenn“ benutzt man, um temporale (siehe 1) und konditionale Nebensätze (siehe 2) einzuleiten.

1) Temporale Nebensätze

a) Temporale Nebensätze mit „wenn“ zeigen einmalige Handlungen, Situationen und Vorgänge in der Gegenwart oder Zukunft an.

Wenn die Besprechung beginnt, verkündet unser Chef seinen Rücktritt. (einmalige Handlung/ Situation)

Die Teilnehmenden dürfen nach Hause gehen, wenn die Veranstaltung vorbei ist. (einmalige Handlung/ Situation)

 

b) Temporale Nebensätze mit „wenn“ zeigen regelmäßige, wiederholte Handlungen, Situationen und Vorgänge in der Vergangenheit an.

Wenn ich zu meiner Oma kam, roch es immer nach leckerem Essen.  (regelmäßig wiederholte Handlung/ Situation)

Wenn ich in ihre Augen schaute, wurde mir ganz warm ums Herz. (regelmäßig wiederholte Handlung/ Situation: Immer wenn ich in ihre Augen schaute, dann…)

 

2) Konditionale Nebensätze

Konditionale Nebensätze mit „wenn“ werden gebraucht, um Konditionen (Bedingungen) auszudrücken. Konditionale Nebensätze können – im Unterschied zu indirekten Fragesätzen – mit „Wann?“ / „Unter welcher Bedingung?“ erfragt werden. Nur wenn die im Nebensatz formulierte Bedingung wahr bzw. erfüllt ist, tritt die im Hauptsatz genannte Folge zu.

Beispiel:
Ich bin so glücklich, wenn ich am Meer spazieren gehe. (Wann bin ich glücklich? – Wenn ich am Meer spazieren gehe.)

Wenn du weiterhin nicht pünktlich zur Arbeit kommst, wirst du noch entlassen.

Wenn ich nachts im Dschungel aufwachen würde, würde ich mir vor Angst in die Hose machen. (irrealer Konditionalsatz / Konjunktiv II der Gegenwart)

Wenn ich früher losgegangen wäre, hätte ich meinen Bus noch bekommen. (irrealer Konditionalsatz / Konjunktiv II der Vergangenheit)

 

Wann verwenden wir „ob“?

Die Subjunktion „ob“ benutzt man, um indirekte Fragesätze einzuleiten. Indirekte Fragesätze stehen oft mit Satzanfängen, die Zweifel, Unklarheit, Ungewissheit o. Ä. ausdrücken und schließlich eine Frage offen lassen. Oft sind indirekte Fragesätze durch „Was?“ erfragbar.  

Beispiel:
Er weiß nicht, ob der Supermarkt noch geöffnet ist. (Was weiß er nicht? – Ob der Supermarkt noch geöffnet ist.)

Ich habe keine Ahnung, ob sie morgen zum Unterricht kommt.

Wissen Sie, ob der Chef noch im Haus ist?

Können Sie mir bitte bis heute Abend Bescheid geben, ob ihr am Wochenende zu meinem Geburtstag kommt?

Ich kann Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, ob das Gerät rechtzeitig ausgeliefert wird.

 

Welche Funktion haben indirekte Fragesätze mit „ob“?

Indirekte Fragesätze nehmen die Funktion von Subjekt- oder Objektsätzen ein, sie sind Ergänzungen zum Prädikat des Hauptsatzes.

Subjektsatz: Es ist unklar, ob er es heute zum Termin schafft.

Objektsatz: Ich weiß nicht, ob er es heute noch zum Termin schafft.

 

„ob“ oder „wenn“?

Im Gegensatz zu den konditionalen Fragesätzen, bei denen eine Bedingung erfüllt sein muss, damit der Hauptsatz erfüllt werden kann, gibt es bei indirekten Fragesätze mit „ob“ zwei Alternativen:

Indirekter Fragesatz:

Schreib mir bitte, ob du zu Hause bist.

Erklärung: Die/der angesprochene Person soll zurückschreiben. Sie/Er hat nur zwei Möglichkeiten, dies zu tun: „JA, ich bin zu Hause.“ Oder: „NEIN, ich bin nicht zu Hause.“

Konditionaler Nebensatz:

Schreib mir bitte, wenn du zu Hause bist.

Erklärung: In diesem Fall soll die/der angesprochene Person auf jeden Fall zurückschreiben. Bedingung dafür ist, dass die Person zu Hause ist oder zu Hause sein wird.

DaF-Grammatik: Positionen im Satz: Te-Ka-Mo-Lo

Positionen im Satz: Adverbiale Bestimmungen / Angaben

Wo stehen die Angaben im Satz?

Die folgende Übersicht zeigt die unbetonte Grundposition der Angaben in Hauptsätzen. Dabei wird die Reihenfolge der Angaben deutlich: temporal – kausal – modal – lokal, kurz: TeKaMoLo.

Bei dieser Abfolge handelt es sich um eine Orientierung, die zum Erwerb der sprachlichen Strukturen des Deutschen hilfreich sein kann. Vergessen Sie nicht, dass die Positionen auch in unterschiedlicher Anordnung stehen können. Durch Topikalisierung können Satzglieder auch ins Vorfeld verschoben werden. Das Vorfeld ist die Position vor dem konjugierten / finiten Verb.

Satz Positionen der Angaben

Hier geht es zu unserer DaF-Grammatik: DaF-Grammatik

DaF-Grammatik | Konjunktiv I: Indirekte Rede. Formen, Gebrauch und Sprachtipps.

Was ist Konjunktiv I?

Als Konjunktiv I wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet. Wir benutzen ihn, um Äußerungen von Personen oder Personengruppen wiederzugeben.  Wir sprechen von der sog. indirekte Rede oder Redewiedergabe. Der Konjunktiv I ist vorwiegend in der Nachrichten-, Presse- und Wissenschaftssprache zu finden.

Formen

Den Konjunktiv I der Gegenwart bildet man durch das Anfügen der Verbendungen -e, -est, -e, -en, -et, -en an den Verbstamm, den Konjunktiv I der Vergangenheit mit den Hilfsverben haben oder sein und dem Partizip II:

„Wir hatten keine Zeit.“ (Indikativ) vs. Er behauptete, dass sie keine Zeit gehabt hätten. (Konjunktiv I)

Hinweise

(1) Redeeinleitende Verben und Wendungen

Zur Redewiedergabe werden häufig redeeinleitende Verben und Wendungen gebraucht:

erklärte, erwiderte, fügte hinzu, kritisierte, lobte, meinte, merkte an, teilte mit | war der Meinung / Auffassung

(2) dass-Sätze

Diese stehen oft in Kombination mit einem dass-Satz: Er merkte an, dass sich die politische Lage zuspitze.

(3) Perspektivenwechsel

Pronomen, Temporal- und Lokalangaben werden sinngemäß verändert:

Ich weise jede Anschuldigung zurück und werde mich morgen der Presse stellen“.

Sie/Er kündigte an, dass sie/er jede Anweisung zurückweise und sich noch heute der Presse stellen werde.

Grammatikübersicht


Konjunktiv I Indirekte Wiedergabe

Zu unserer Grammatik gelangen Sie hier: Grammatik für Deutsch als Fremdsprache