zuguterletzt oder zu guter Letzt

zuguterletzt oder zu guter Letzt

In wissenschaftlichen Hausarbeiten oder Argumentationen oder mündlichen Präsentationen ist es sehr wichtig, dass man die Inhalte logisch miteinander verknüpft. Dazu nutzt man häufig Konnektoren, worunter z.B. Pronomen, Konjunktionen oder Adverbien fallen. Bei der Suche nach Synonymen für Adverbien schließlich, alles in allem oder zuletzt fällt einem dann der tolle Ausdruck zu guter Letzt ein, jedoch ist man sich über den Gebrauch nicht mehr sicher. Heißt es zuguterletzt oder zu guter Letzt? In diesem Beitrag erfahrt ihr, welche Rechtschreibung korrekt ist. 

(mehr …)

zusammenarbeiten oder zusammen arbeiten?

zusammenarbeiten oder zusammen arbeiten

Zusammenarbeiten oder zusammen arbeiten? Welche Schreibweise ist richtig? Diese Frage hat euch sehr wahrscheinlich auf meinen Blog geführt und soll in diesem Beitrag schnellstmöglich und eindeutig beantwortet werden. Um es vorwegzunehmen: Beide Schreibweisen sind möglich, jedoch unterscheiden sich zusammenarbeiten und zusammen arbeiten in ihrer Betonung und Bedeutung. 

Inhalt

zusammenarbeiten als trennbare Zusammensetzung

Man schreibt die Kombination aus zusammen und arbeiten in einem Wort, wenn es sich um eine trennbare Zusammensetzung handelt. In diesem Fall hat die Zusammensetzung zusammenarbeiten die Bedeutung von „gemeinsam ein Ziel verfolgen bzw. kooperieren“. Der Hauptakzent liegt in diesem Fall auf der Verbpartikel: zusammenarbeiten

Rechtschreibung
Das Verb zusammenarbeiten schreibt man im Infinitiv, Partizip sowie im Nebensatz zusammen

Steht das Verb in einem Aussage-, Frage- oder Imperativsatz, schreibt man getrennt. Das Präfix zusammen steht dann am Ende des Satzes.

Zusammenschreibung

Trennbare Zusammensetzungen schreibt man in einem Nebensatz, als Partizip sowie im Infinitiv zusammen

Beispiele: 

  1. Es wurden bereits erste Erfolge geführt, seitdem die Vertragspartner zusammenarbeiten(= gemeinsame Ziele verfolgen, kooperieren)
  2.  Während der Fluchtbewegungen hat sich einmal mehr gezeigt, dass die EU-Länder nicht gut zusammengearbeitet haben. (= gemeinsam nach Lösungen suchen)
  3.  Nach der Fusion beider Unternehmen überwiegt die Freude, mit internationalen Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten. (= gemeinsam die Ziele des Unternehmens verfolgen)

Getrenntschreibung

Im Gegensatz zu den oben genannten Beispiel schreibt man die trennbare Zusammensetzung bzw. das trennbare Verb in Aussagesätzen, Imperativsätzen sowie Fragesätzen getrennt. Das Präfix bzw. die Verbpartikel zusammen steht in diesen Fällen am Ende des Satzes.

Beispiele: 

  1. Seit wann arbeiten die Vertragspartner zusammen? (Fragesatz)
  2. Arbeiten Sie mit internationalen Unternehmen zusammen! Ohne Kooperationspartner wird es schwierig, internationale Erfolge zu erzielen. (Imperativsatz)
  3. Die beiden Unternehmen arbeiten sehr erfolgreich zusammen. (Aussagesatz)

zusammen arbeiten als Wortgruppe

Man kann das Adverb zusammen auch isoliert vom Verb arbeiten betrachten. Man spricht in diesem Fall auch von einer Wortgruppe und schreibt getrennt! In dieser Verwendung bedeutet zusammen arbeiten, dass man „miteinander“ arbeitet. Das bedeutet nicht, dass es sich um eine Kooperation handelt, wie folgende Beispiele zeigen: 

Beispiele: 

  1. Klara mag ihre Kollegin Susanne nicht. Deshalb möchte sie auf keinen Fall mit ihr zusammen arbeiten. 
  2.  Die beiden Freunde arbeiten zusammen in einem Großraumbüro. Seit sie dort zusammen arbeiten, erweist sich die Arbeit eines jeden als äußerst effektiv!

Häufige Fragen zur Rechtschreibung

Es kommt auf die Bedeutung an: Man schreibt zusammenarbeiten in einem Wort, wenn man damit ausdrücken möchte, dass man „gemeinsame Ziele verfolgt“ bzw. „kooperiert„.  Wenn man zusammen arbeiten getrennt schreibt, bedeutet es, dass man miteinander, eigene Ziele verfolgend, arbeitet.

Man schreibt zusammenzuarbeiten in einem Wort, wenn es sich um das trennbare Verb in der Bedeutung „kooperieren, gemeinsam einen Plan verfolgen“ handelt: Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
Man schreibt zusammen zu arbeiten getrennt, wenn es sich um eine Wortgruppe handelt und beide Bedeutungen isoliert voneinander verstanden werden: Wir arbeiten in einem Großraumbüro zusammen, aber jeder macht sein eigenes Ding!

Das Wort Zusammenarbeit ist ein Nomen und wird großgeschrieben. 

Weitere sprachliche Zweifelsfälle der deutschen Sprache finden Sie hier:

⇒ Sprachliche Zweifelsfälle

folgendes groß oder klein?

folgendes groß oder klein?

Egal ob Deutschlerner*in oder Muttersprachler*in: Immer wieder schleichen sich Zweifel hinsichtlich des Gebrauchs der deutschen Sprache in unseren Alltag. In diesem Beitrag geht es um die Frage, ob man folgendes groß oder klein schreibt? Schreibt man z.B. es geht um folgendes oder es geht um Folgendes? Wir zeigen euch anhand einfacher Beispiele, wie man folgendes/Folgendes richtig verwendet!

(mehr …)

Sympathie oder Symphatie?

Sympathie

Oft sind es entlehnte Wörter, die äußerlich fremd anmuten und selbst manch eine/-n Muttersprachler/-in vor ein sprachliches Dilemma stellen.

Heißt es nun Sympathie oder Symphatie?! Wir gehen der Frage auf den Grund.

Sympathie oder Symphatie?

Rechtschreibung
Das Nomen Sympathie ist auf das Altgriechische sympátheia (συμπάθεια) zurückzuführen und behält seine äußere Form weitestgehend bei. 

Die korrekte Schreibweise ist: Sympathie

Wortfeld Sympathie

Zu diesem Wortfeld gehören u.a.:

  • sympathisch
  • der Sympathisant, -en
  • die Sympathisantin, -nen
  • der Sympathieträger, —
  • die Symathieträgerin, -nen

Weitere Entlehnungen

Die Endung -pathie ist noch in anderen Fremdwörtern zu finden. Bitte notiert diese Wörter, damit ihr die korrekte Schreibweise nicht vergesst!

 

  • die Empathie, empathisch
  • die Homöopathie
  • die Osteopathie
  • die Telepathie

Häufige Fragen

Man schreibt das aus dem Griechischen entlehnte Wort wie folgt:  Sympathie.

Unter Sympathie versteht man eine gewisse Zuneigung zu einer anderen Person oder zu einer Sache. 

Weitere sprachliche Zweifelsfälle der deutschen Sprache finden Sie hier:

⇒ Sprachliche Zweifelsfälle