Reflexivpronomen

Inhaltsverzeichnis

Was sind Reflexivpronomen?

Reflexivpronomen sind eine Untergruppe der Pronomen. Man bezeichnet sie als rückbezügliche Fürwörter (lat. reflectere: sich zurückwenden). Reflexivpronomen stehen immer mit reflexiven Verben (Beispielsätze 1 – 3).

Beispiele

  1. Ich beschwere mich bei der Kundenbetreuung.
  2. Ich bedanke mich für das Geschenk.
  3.  Ich kann mir meine Passwörter nicht merken.

Die Sätze machen deutlich, dass sich das Reflexivpronomen in den Sätzen immer auf das Subjekt („Ich“ – Wer handelt?) bezieht. Außerdem ist zu sehen, dass die reflexiven Verben sich beschweren und sich bedanken mit einem Pronomen im Akkusativ stehen, wohingegen das Verb sich merken ein Pronomen im Dativ verlangt. 

reflexiv oder nicht reflexiv? 

Neben „echten“ reflexiven Verben gibt es auch Verben, die reflexiv und nicht-reflexiv gebraucht werden können.

Beispiel: Ich wasche mich. (reflexiv) vs. Ich wasche das Kind. (nicht-reflexiv bzw. transitiv).

Weitere Informationen dazu findet ihr in meinem Beitrag zu den reflexiven Verben

Formen

In der folgenden Tabelle steht ihr alle Formen der Reflexivpronomen im Akkusativ und Dativ. 

PersonAkkusativDativ
1. Person Singularmichmir
2. Person Singulardichdir
3. Person Singular
(maskulin)
sichsich
3. Person Singular
(feminin)
sichsich
3. Person Singular
(neutral)
sichsich
1. Person Pluralunsuns
2. Person Pluraleucheuch
3. Person Plural / Höflichkeitsformsichsich

Übersicht

Reflexivpronomen

Ihr wollt noch mehr lernen? Dann seht euch unbedingt unsere Online-Übungen zur deutschen Grammatik an. 

Euch gefällt dieser Beitrag?

Teilt diesen Beitrag mit anderen Deutschlernerinnen und Deutschlernern, damit auch diese von unseren Übungen profitieren können!