Kopiervorlagen für Erstorientierungs- und Integrationskurse

 

Kopiervorlagen Unterrichtsmaterial Erstorientierungskurse Integrationskurse

Die nachfolgenden Kopiervorlagen richten sich primär an Lehrende in Erstorientierungskursen. Erstorientierungskurse zeichnen sich durch äußerst heterogene Kurse aus, weshalb ständige Wiederholungen oft an der Tagesordnung liegen oder von vereinzelten Teilnehmenden erbeten werden.

Aus diesem Grund haben wir Kopiervorlagen mit grundlegenden Fragen zu persönlichen Informationen für Sie erstellt. Neben einer einsprachigen Version finden Sie auch Versionen mit Übersetzungen in Arabisch, Englisch und Französisch.

Zur Vermittlung landeskundlicher Aspekte zu Deutschland steht Ihnen eine Kopiervorlage mit einer Deutschlandkarte zur Verfügung. Mithilfe dieser Karte können Sie die deutschen Bundesländer der Bundesrepublik erarbeiten.

Mit einem Klick auf das Bild können Sie die PDF-Dateien öffnen und herunterladen. Der Einsatz für Unterrichtszwecke ist selbstverständlich gestattet.

W-Fragen zu persönlichen Informationen

deutschsprachig (empfohlen)

Deutsch-Arabisch

W-Fragen Kennenlernen deutsch arabisch

Deutsch-Englisch

W-Fragen zum Kennenlernen deutsch englisch

Deutsch-Französisch

W-Fragen zum Kennenlernen deutsch französisch

Landeskundliche Informationen: Bundesländer in der BRD

Weitere Kopiervorlagen für Ihren Unterricht finden Sie hier: Kopiervorlagen/Arbeitsblätter

Kopiervorlage: Passiv Präsens und Passiv Präteritum (B1)

Passiv im Präsens und Präteritum

Mit dieser Kopiervorlage können Ihre Lernenden das Passiv im Präsens und Präteritum wiederholen. Es handelt sich um eine Transformationsübung, in der Aktivsätze in Passivsätze (und umgekehrt) umformuliert werden sollen. Dieser Übungstyp eignet sich, um die Regeln zur Bildung von Passiv- bzw. Aktivsätzen in Erinnerung zu rufen.

Einsatz im Unterricht: Die Kopiervorlage eignet sich zur Wiederholung und Festigung der grammatischen Strukturen von Aktiv- und Passivsätzen in B1-Kursen.

Aktiv Passiv Deutsch lernen DaF B1

Hier finden Sie weitere Kopiervorlagen für den Unterricht: Kopiervorlagen/Arbeitsblätter

liegen oder legen: Was sind die Unterschiede? Welcher Kasus?

liegen oder legen? Unterschiede zwischen liegen und legen

liegen oder legen? Worin liegen die Unterschiede?

Die Verben unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Bedeutungen und der Verbkategorien, denen sie jeweils angehören, sondern sie unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Valenz (Wie viele Ergänzungen fordert ein Wert?).

Bedeutungen

Die Bedeutung des Verbs liegen ist lokaler Natur und am ehesten als “statische / resultative Ortsbestimmung einer Person oder eines Gegenstandes” zu bestimmten. Der Ort ist mit “Wo?” erfragbar. Die lokale Präpositionalangabe steht im Dativ.

Beispiel: Das Buch liegt auf dem Sofa

Die Bedeutung des Verbs legen beinhaltet auch eine lokale Bedeutungseinheit, wenngleich diese nicht statisch/resultativ, sondern “dynamisch” ist. Das Verb legen bezeichnet eine Aktion, die sich durch eine Bewegung eines Gegenstandes oder einer Person von einem Ort A zu einem anderen Ort B auszeichnet. Der Ort ist mit “Wohin?” erfragbar. Die lokale Präpositionalangabe steht im Akkusativ.

Beispiel: Frau Müd legt das Buch  auf das Sofa

Verbkategorien

Das Verb liegen ist ein unregelmäßiges Verb (starkes Verb): liegen – lag – hat gelegen

Das Verb legen ist ein regelmäßiges Verb (schwaches Verb) legen – legte – hat gelegt

Valenz / Wertigkeit 

Das Verb liegen ist ein intransitives Verb, das keine weiteren Ergänzungen benötigt. Meistens wird das Verb durch eine lokale Präpositionalangabe im Dativ ergänzt, um einen vollständigen Satz zu bilden.

Bei dem Verb legen handelt es sich um ein transitives Verb, d.h. um ein Verb, das eine weitere Ergänzung fordert. Das Verb legen fordert eine Akkusativergänzung bzw. ein direktes Objekt und wird zudem auch meistens um eine lokale Präpositionalangabe im Akkusativ ergänzt.

Weitere Informationen zu den Wechselpräpositionen finden Sie hier: Grammatik: Wechselpräpositionen.

Kopiervorlage: Passiv Präsens mit dem Modalverb “müssen” (B1+/B2)

Passiv Präsens mit Modalverben (B1/B2)

Diese Kopiervorlage dient der Festigung der eingeführten Grammatik zum Thema Passiv Präsens mit Modalverben. Die grammatische Struktur wird durch einen Beispielsatz eingeführt.

Einsatz im Unterricht: Die Kopiervorlage kann lehrwerkunabhängig in B2-Kursen oder fortgeschrittenen B1-Kursen verwendet werden. Bitte führen Sie die entsprechenden grammatischen Strukturen vorerst ein. Die Kopiervorlage eignet sich auch als Hausaufgabe. 

Passiv Präsens mit Modalverb müssen B2

Hier finden Sie weitere Kopiervorlagen für Ihren Unterricht: Kopiervorlagen/Arbeitsblätter

 

Rollenspiele A1: 8 authentische Situationen für den Unterricht

Rollenspiele A1

Diese Kopiervorlage beinhaltet acht authentische Situationen zur praktischen Übung der folgenden Sprachhandlungen:

  • sich entschuldigen
  • etwas in einer Bäckerei bestellen
  • einen Termin vereinbaren / absagen
  • ein Gespräch auf einer Party führen
  • einen Weg beschreiben
  • über eine Reise berichten
  • ein Hotelzimmer buchen / nach Preis und Lage fragen

Einsatz im Unterricht: Die Situationen können lehrwerkunabhängig in A1-Kursen geübt werden. Bitte führen Sie die entsprechenden Redemittel und Strukturen für die jeweiligen Sprachhandlungen ein.

Rollenspiele A1 Sprechübung Gesprächsanlass Dialoge üben

Weitere Kopiervorlagen für den Unterricht finden Sie hier.

Partnerarbeit Sprechanlass: Nach persönlichen Informationen fragen | A1

Kopiervorlage für A1-Kurse

Partnerübung: Nach persönlichen Informationen fragen

Zum Einsatz im UnterrichtMithilfe dieser Kopiervorlage können Sie wichtige Fragen zur Person aus den ersten Lektionen Ihres Lehrbuches (wenn Sie eines verwenden) wiederholen. Bitte schneiden Sie die Kopiervorlage in der Mitte durch und verteilen Sie jeweils eine Hälfte. Die TN stellen Sie abwechselnd eine Frage und antworten darauf. 

Sprechanlass Kommunikation Partnerübung A1 Kopiervorlage DaF

Weitere Kopiervorlagen finden Sie hier:

Kopiervorlagen / Arbeitsblätter für den Unterricht DaF Deutsch als Fremdsprache

Praxis DaF | Deutsche Grammatik – Übungs-/Lernergrammatiken im Test

DaF-Grammatik im Test: Welche Übungs-/Lernergrammatiken eignet sich für Ihre Lernenden?

Sie stehen in der Buchhandlung und die Auswahl an Grammatikbüchern für Deutsch als Fremdsprache ist riesig. Sie haben die Qual der Wahl. Doch für welche Grammatik entscheiden Sie sich bloß?! Wir haben 14 Übungsgrammatiken für Sie genauer unter die Lupe genommen und die Stärken und Schwächen der einzelnen Werke für Sie zusammengestellt.

14 Übungsgrammatiken im Test: Welche DaF-Grammatik ist am besten für die Grund- und Mittelstufe geeignet?

In unserem großen Vergleichstest finden Sie 14 Übungsgrammatiken, von denen wir einige selbst im DaF-Unterricht verwenden. Der Vergleich soll Ihnen ein Bild über altbewährte und neu erschienene Übungsgrammatiken geben und Stärken und Schwächen dieser aufzeigen. Die Reihenfolge unserer Vorstellung der Übungsgrammatiken ist reiner Willkür entsprungen und soll keine Rangliste darstellen. Unsere Bewertung ist zudem subjektiver Natur und daher kritisch zu betrachten. Wir sprechen allenfalls Empfehlungen für Übungsgrammatiken aus, die unserer Meinung nach eine sinnvolle Anschaffung für Lernende sowie Lehrende im Fachgebiet Deutsch als Fremdsprache sind.

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Relativsätze: Form, Funktion, Hinweise und Beispielsätze

Relativsätze
Beispiel: Relativsatz mit Relativpronomen im Dativ Plural.

Was sind Relativsätze?

Relativsätze sind Nebensätze, die ein Bezugswort (meistens ein Nomen) im Hauptsatz näher bestimmen. Relativsätze beginnen meistens mit einem Relativpronomen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, sie mithilfe von relativen Pronominaladverbien oder Präpositionen einzuleiten.

Syntaktisch gesehen sind Relativsätze keine Satzglieder, sondern Teile eines Satzgliedes bzw. Attribute. Sie modifizieren ein Bezugswort im übergeordneten Satz.

Ein kurzer linguistischer Ausflug: In dem Satz Der Lehrer, der sehr nett ist, kommt aus Heidelberg bezieht sich der Relativsatz [der sehr nett ist] auf das Nomen Lehrer im übergeordneten Hauptsatz und bestimmt diesen näher. Mit syntaktischen Tests wie z.B. der Umstellprobe können zusammengehörige Elemente eines Satzes identifiziert werden. Dabei lässt sich beispielsweise feststellen, dass die Umstellung des Relativsatzes ans Satzende keinen Sinn ergibt: *Der Lehrer kommt aus Heidelberg, der sehr nett ist  Im Gegensatz dazu ist eine Abfolge wie z.B. Kommt der Lehrer, der sehr nett ist, aus Heidelberg? akzeptabel. Anhand dieses Tests kann man erkennen, dass [der Lehrer], [der sehr nett ist], [kommt] und [aus Heidelberg] zusammengehörige Elemente zu sein scheinen. Man spricht hier auch von sog. syntaktischen Kategorien. Diese wiederum haben eine bestimmte Funktion im Satz, die je nach Position und semantische Rolle erschlossen werden können. Man spricht von syntaktischen Funktionen (in Schulgrammatiken als Satzglieder bezeichnet). In unserem Beispielsatz bildet die Konstituenten [Der Lehrer, der sehr nett ist] das Subjekt, [kommt] das Prädikat und [aus Heidelberg] ein Lokaladverbial.

Formen

Relativpronomen

Hinweise

Bei der Wahl des Relativpronomens sind einige Aspekte zu beachten. Zum einen sind Genus und Numerus identisch mit dem Genus und Numerus des Bezugswortes. Zum anderen ist der Kasus nach der Stellung und syntaktischen Funktion im Satz zu bestimmen.

Stellung im Satz

Die syntaktische Distribution des Relativpronomens spielt eine Rolle bei der Zuordnung des richtigen Kasus. Steht das Relativpronomen nach einer Präposition, so bestimmt die Präposition den Kasus.

  1. Das ist die Frau, in die ich mich unsterblich verliebt habe. (verlieben in + Akkusativ)
  2. Das ist die Frau, mit der ich Pferde stehlen könnte. (mit + Dativ)
  3. Das ist die Frau, ohne die ich nicht leben kann. (ohne + Akkusativ)

Syntaktische Funktionen

Der Kasus des Relativpronomens richtet sich u. a. nach der syntaktischen Funktion im Satz.

  1. Das ist die Frau, die so gut singen kann. (Subjekt)
  2. Das ist die Frau, die ich gerne zu einem Abendessen einladen würde. (Akkusativobjekt / direktes Objekt)
  3. Das ist die Frau, der ich einen Rosenstrauß geschenkt habe. (Dativ Objekt / Indirektes Objekt)

Beispielsätze

  1. Wo finde ich das T-Shirt, das Sie im Schaufenster ausstellen?
  2. Max und Moritz sind zwei Jungen, die gerne Streiche spielen.
  3. Viele Menschen träumen von einem Job, der sie erfüllt.
  4. Das Kind beschreibt einen Gegenstand, den es im letzten Urlaub gefunden hat.
  5. Es gibt Menschen, denen ich kein einziges Wort glaube.
  6. Ist das die Frau, dessen Firma die Modebranche dominiert?!
  7. Wo sind die zwei Schüler, deren Fahrräder am Eingang stehen?
  8. Das ist der Techniker, mit dessen Hilfe ich den Beamer einschalten konnte.
  9. Es gibt einige Momente im Leben, von denen ich nicht genug kriegen kann.
  10. Ist es wirklich die Lautstärke, über die du dich aufregst?

Übung