Adjektivdeklination Übersicht DaF/DaZ

Adjektivdeklination

Hier finden Sie eine Übersicht zur Adjektivdeklination im Deutschen.  In der Übersicht finden Sie Informationen über:

  • A: Adjektivdeklination nach bestimmtem Artikel
  • B: Adjektivdeklination nach unbestimmtem (ein-), possessivem (mein-, dein-, …) oder negativem Artikel (kein-)
  • C: Adjektivdeklination nach dem Nullartikel/ Adjektivdeklination ohne Artikel

Die Übersicht können Sie auch als PDF-Datei herunterladen.

Weitere Beiträge zur Adjektivdeklination finden Sie hier:

Adjektivdeklination mit Artikel

Adjektivdeklination ohne Artikel

Adjektive: Komparation

Zu den Übungen zur Adjektivdeklination geht es hier:

Übungen A2

Erstorientierungskurse | Definition | Erfahrungen | Lehrwerke | Übungsmaterial


Was sind Erstorientierungskurse? 

Erstorientierungskurse für Asylbewerber und Asylbewerberinnen mit unklarer Bleibeperspektive werden von ausgewählten Trägern der Bundesländer realisiert und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Zu den Trägern gehören beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie oder die Deutsche Angestellten Akademie (DAA).

An wen richten sich diese Kurse?

Die Erstorientierungskurse richten sich in erster Linie an Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive. Unter diese Zielgruppe fallen Teilnehmende, die weder eine gute Bleibeperspektive haben, noch aus einem Land mit hoher Anerkennungsquote stammen. Dazu gehören zum Beispiel Teilnehmende aus Afghanistan, Nigeria, Tansania, Somalia und den Maghreb-Staaten.

Kursinhalte und -durchführung

Jeder Kurs besteht aus sechs Modulen und maximal 300 Unterrichtseinheiten. Die Planung, Durchführung und Koordination der Erstorientierungskurse wird von qualifizierten Lehrkräften übernommen. Sie entscheiden, welche Module aus dem Konzept „Erstorientierung und Deutschlernen für Asylbewerber“, das 2013 vom Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration herausgegeben wurde, den Bedürfnissen der Zielgruppe entspricht. Lediglich das Modul „Werte und Zusammenleben“ ist vorgegeben und somit verpflichtend durchzuführen.

In den Erstorientierungskursen erhalten Asylbewerberinnen und Asylbewerber grundlegende Informationen über das Leben und den Alltag in Deutschland. Außerdem erwerben Sie erste Deutschkenntnisse, sodass sie in der Lage sind, sich im Alltag zurechtzufinden. Das Projekt sieht keinen expliziten Sprachunterricht vor, d.h. der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf der Vermittlung erster sprachlicher Strukturen, die die Lernenden dazu befähigen sollen, einfache Dialoge im Alltag meistern zu können. Situative Kontexte wie z.B. Gespräche in einer Behörde, beim Arzt oder in einem Supermarkt werden kommunikativ vermittelt und durch Rollenspiele oder geübt und vertieft. Exkursionen in die Stadt, zu öffentlichen Institutionen wie etwa der Stadtbücherei oder dem Rathaus, authentische Unterrichtsmaterialien (wie z.B. Prospekte, Stadt- oder Fahrpläne) sowie kommunikative Spiele im Unterricht zur Erprobung alltäglicher Gespräche ergänzen dieses Angebot.

Herausforderungen für Lehrer und Lerner

Unterschiedliche Herkunftsländer, unterschiedliche Muttersprachen sowie unterschiedliche Bildungshintergründe und Vorkenntnisse zur deutschen Kultur und Sprache erfordern eine hohe Flexibilität durch die entsprechenden Lehrkräfte. Sie müssen sich auf eine sehr heterogene Gruppe einstellen, dessen Zusammensetzung aufgrund einer hohen Teilnehmerfluktuation der Kurse höchst dynamisch ist. Ein Unterricht nach Plan ist kaum möglich, da kontinuierlich neue Teilnehmende zur Gruppe hinzustoßen, die in die Gruppe integriert werden müssen und an dessen Bedarfen angeknüpft werden muss. Auf der anderen Seite sollte der Lehrplan nicht unberücksichtigt bleiben, da die Bearbeitung aller sechs Module bis zum Ende eines jeweiligen Projektzeitraumes vorgesehen ist.

Die genannte Dynamik der Kurse verlangt auch von den Lernenden ein hohes Maß an Eigeninitiative und Motivation ab. Zwei Faktoren, die für ein effizientes Lernen unabdingbar sind. Die Lernumgebung ist trotz der hohen Teilnehmerfluktuation sehr positiv zu beurteilen, da stellenweise differenzierter Unterricht durchgeführt wird, um individuelle Lernfortschritte gewährleisten zu können. Doch auch die Lernenden selbst tragen zu dieser Lernumgebung bei, da sie sich durch eine hohe Lernbereitschaft und Kollegialität auszeichnen.

Lehrwerke

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Lehrwerken, die Sie in Erstorientierungskursen einsetzen können. Die Progression ist sehr flach. Die Grammatik wird nicht explizit vermittelt, weshalb Sie in vielen der angeführten Lehrwerke vergeblich nach Erläuterungen zur Grammatik suchen.

  1. Erste Hilfe Deutsch, Hueber Verlag

2. Bitte einsteigen, Klett Verlag

3. Herzlich Willkommen! Einstiegskurs Deutsch, Cornelsen Verlag

4. Ein guter Start! Einstiegskurs Deutsch: Sprache – Werte – Tipps, Klett Verlag (TIPP!)

5. Erste Schritte Plus NEU Deutsch als Zweitsprache/ Kursbuch, Hueber Verlag

6. Linie 1 Einstiegskurs Deutsch im Alltag, Klett Verlag

Detaillierte Informationen zu den Erstorientierungskursen finden Sie auf den Seiten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF): http://www.bamf.de/DE/Infothek/Projekttraeger/ErstorientierungskurseAsylbewerber/erstorientierung-asylbewerber-node.html

Wiederholen Sie Ihren Wortschatz zum Thema „Mein Tagesablauf“

Quiz zum Wortschatz „Mein Tagesablauf“

Üben Sie Ihren Wortschatz zum Thema „Mein Tagesablauf“ in dem folgenden Quiz. Das Quiz hat Sprakuko mit Quizlet erstellt.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Deutschlernen!


Präpositionen mit Akkusativ und/oder Dativ | Kopiervorlage

Präpositionen im Dativ und Akkusativ im Überblick

Sie lehren oder lernen Deutsch als Fremdsprache und suchen nach nützlichen Kopiervorlagen? Hier finden Sie eine Übersicht zu Präpositionen im Akkusativ und Dativ. Außerdem finden Sie alle Wechselpräpositionen auf einen Blick.

Hier können Sie die Kopiervorlage als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken.

Weitere Kopiervorlagen finden Sie hier.

Kopiervorlagen DaF

Unsere neue Rubrik „Kopiervorlagen&Arbeitsblätter“ ist da. Ab sofort finden Sie hier Kopiervorlagen & Arbeitsblätter für den Unterricht oder für das Selbststudium. Sie finden zum einen eine Kopiervorlage, die Ihnen dabei hilft, die Verbkonjugation zu üben.

Konjugationstabelle

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Zum anderen finden Sie eine Tabelle, in die Sie die Stammformen der Verben eintragen können. Von diesen Stammformen (Infinitiv, 1./3. Person Singular Präteritum und 3. Person Singular Perfekt) können Sie die anderen Verbformen ableiten.

Stammformen

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Präpositionen Übersicht

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Zur unserer Seite „Kopiervorlagen&Arbeitsblätter“ gelangen Sie hier. Ab sofort finden Sie unter diesem Link Kopiervorlagen für den Unterricht oder für Ihr Selbststudium.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Deutschlernen!

Unregelmäßige Verben / Starke Verben

Unregelmäßige Verben / Starke Verben

In der folgenden Tabelle finden Sie unregelmäßige Verben des Deutschen. Neben der Nennform des Verbs, dem Infinitiv, finden Sie jeweils Angaben zur Verbform in der 3. Person Singular im Präsens, in der 3. Person Singular im Präteritum und zum Partizip II.

Infinitiv3. Person Sg. Präsens3. Person Sg. Präteritum3. Person Sg. Perfekt
backenbackt/ bäcktbackte/ buk (veraltet) hat gebacken
beginnenbeginntbegannhat begonnen
beißenbeißtbisshat gebissen
bergenbirgtbarghat geborgen
berstenbirstbarstist geborsten
betrügenbetrügtbetroghat betrogen
bewegenbewegtbewoghat bewogen
biegenbiegtboghat gebogen
bietenbietetbothat gebogen
bindenbindetbandhat gebunden
blasenblästblieshat geblasen
bleibenbleibtbliebist geblieben
bratenbrätbriethat gebraten
brachenbrichtbrachhat gebrochen
brennenbrenntbranntehat gebrannt
denkendenktdachtehat gedacht
dreschendrischtdroschhat gedroschen
dürfendarfdurftehat gedurft
empfehlenempfiehltempfahlhat empfohlen
erlöschenerlischterloschist erloschen
erschreckenerschrickterschrakist erschrocken
erwägenerwägterwoghat erwogen
essenissthat gegessen
fahrenfährtfuhrist/hat gefahren
fallenfälltfielist gefallen
fangenfängtfinghat gefangen
fechtenfichtfochthat gefochten
findenfindetfandhat gefunden
flechtenflichtflochthat geflochten
fliegenfliegtflogist/hat geflogen
fliehenfliehtflohist geflohen
fließenfließtflossist geflossen
fressenfrisstfraßhat gefressen
frierenfriertfrorhat gefroren
gärengärtgorist gegoren
gebärengebärt/ gebiertgebarist geboren
gebengibtgabhat gegeben
gedeihengedeihtgediehist gediehen
gehengehtging ist gegangen
gelingengelingtgelangist gelungen
geltengiltgalthat gegolten
genesengenestgenasist genesen
genießengenießtgenosshat genossen
geschehengeschiehtgeschahist geschehen
gewinnengewinntgewannhat gewonnen
gießengießtgosshat gegossen
gleichengleichtglichthat geglichen
gleitengleitetglittist geglitten
glimmenglimmtglimmthat geglommen
grabengräbtgrubhat gegraben
greifengreiftgriffhat gegriffen
habenhathattehat gehabt
haltenhälthielthat gehalten
hängenhängthängte + Akk.
hing
hat gehängt
hat gehangen
hebenhebthobhat gehoben
heißenheißthießhat geheißen
helfenhilfthalfhat geholfen
kennenkenntkanntehat gekannt
klingenklingtklanghat geklungen
kommenkommtkamist gekommen
könnenkannkonntehat gekonnt
kriechenkriechtkrochist gekrochen
ladenlädtludhat geladen
lassenlässtließhat gelassen
laufenläuftliefist gelaufen
leidenleidetlitthat gelitten
leihenleihtliehhat geliehen
lesenliestlashat gelesen
liegenliegt laghat gelegen
lügenlügtloghat gelogen
meidenmeidetmiedhat gemieden
mögenmagmochtehat gemocht
müssenmussmusstehat gemusst
nehmennimmtnahmhat genommen
nennennenntnanntehat genannt
ratenrätriethat geraten
reibenreibtriebhat gerieben
reißenreißtrisshat/ist gerissen
reitenreitetrittist geritten
rennenrenntrannteist gerannt
riechenriechtrochhat gerochen
ringenringtrang hat gerungen
rufenruft riefhat gerufen
schaffenschafftschuf
schaffte
hat geschaffen
hat geschafft
scheinenscheintschienhat geschienen
schiebenschiebtschobhat geschoben
schlafenschläftschliefhat geschlafen
schlagenschlägtschlughat geschlagen
schleichenschleichtschlichist geschlichen
schleifenschleiftschliffhat geschliffen
schließenschließtschlosshat geschlossen
schlingenschlingtschlanghat geschlungen
schmeißenschmeißtschmisshat geschmissen
schmelzenschmilztschmolzhat/ist geschmolzen
schneidenschneidetschnitthat geschnitten
schreibenschreibtschriebhat geschrieben
schreienschreibtschriehat geschriehen
schreitenschreitetschrittist geschritten
schweigenschweigtschwieghat geschwiegen
schwellenschwilltschwollist geschwollen
schwimmenschwimmtschwammhat/ist geschwommen
schwingenschwingtschwanghat/ist geschwungen
schwörenschwörtschworhat geschworen
sehensiehtsahhat gesehen
seinistwarist gewesen
sendensendetsandte/sendete
sendete
hat gesandt/gesendet
hat gesendet
singensingtsanghat gesungen
sinkensinktsankist gesunken
sitzensitztsaßhat gesessen
sollensollsolltehat gesollt
spinnenspinntspannhat gesponnen
sprechensprichtsprachhat gesprochen
springenspringtsprangist/hat gesprungen
stechenstichtstachhat gestochen
stehenstehtstandhat gestanden
stehlenstiehltstahlhat gestohlen
steigensteigtstieg ist gestiegen
sterbenstirbtstarbist gestorben
stoßen stößtstießist/hat gestoßen
streichenstreichtstrichhat gestrichen
streitenstreitetstritthat gestritten
tragenträgttrughat getragen
treffentriffttrafhat getroffen
treibentreibttriebhat getrieben
tretentritttrathat getreten
trinkentrinkttrankhat getrunken
tuntuttathat getan
überwindenüberwindetüberwandhat überwunden
unterscheidenunterscheidetunterschiedhat unterschieden
verderbenverdirbtverdarbist/hat verdorben
vergessenvergisstvergaßhat vergessen
verlierenverliertverlorhat verloren
verschwindenverschwindetverschwandist verschwunden
verzeihenverzeihtverziehhat verziehen
wachsenwächstwuchsist gewachsen
waschenwäschtwuschhat gewaschen
weichenweichtwichist gewichen
sich wenden
wenden
wendet sich
wendet
wandte sich
wendete
hat sich gewandt
hat gewendet
werbenwirbtwarbhat geworben
werdenwirdwurdeist geworden
werfenwirftwarfhat geworfen
wiegenwiegt
wiegte
wog
hat gewiegt
hat gewogen
wissenweißwusstehat gewusst
wollenwillwollte hat gewollt
ziehenziehtzoghat gezogen
zwingenzwingtzwanghat gezwungen

Konjunktiv II der Vergangenheit

Konjunktiv II der Vergangenheit

Gebrauch

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II der Vergangenheit wird verwendet, um auf ein Erlebnis, eine Entscheidung, eine Handlung und Ähnliches in der Vergangenheit zu referieren, für das/die man sich rückblickend einen anderen Ausgang gewünscht hätte.

Beispiel:

Realität: Sprakuko hat seinen Regenschirm nicht mitgenommen. Jetzt regnet es.

Irrealität: Hätte ich nur den Regenschirm mitgenommen. Dann wäre ich nicht nass geworden.

Erläuterung: Sprakuko stellt zum Sprechzeitpunkt fest, dass er in der Vergangenheit eine Fehlentscheidung getroffen hat: Er hat den Regenschirm nicht mitgenommen und wird deshalb nass. Sprakuko wünscht sich zum Sprechzeitpunkt nun etwas, dass nicht mehr möglich ist (Irrealität).

Formen

Den Konjunktiv II der Vergangenheit bildet man mit den Konjunktiv II-Formen der Hilfsverben sein und haben und dem Partizip II. Der Konjunktiv II verfügt im Gegensatz zum Indikativ nur über eine Vergangenheitsform.

Übersicht

Konjunktiv II: Irreale Bedingungssätze

Konjunktiv II Irreale Bedingungssätze

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II wird verwendet, um auf einen Sachverhalt zu referieren, der zum Sprechzeitpunkt nicht der Wirklichkeit entspricht.

Formen: Wie wird der Konjunktiv II gebildet?


Bei vielen Verben verwendet man die Ersatzform
würde + Infinitiv (3), um den Konjunktiv II zu bilden. Bei den Verben sein und haben, den Modalverben und einigen starken Verben (gehen -> ginge, kommen -> käme, finden -> fände) wird die Konjunktivform vom Präteritum abgeleitet (1-3) Starke Verben mit umlautfähigen Vokalen in der Präteritumform (kam, flog oder fuhr) werden umgelautet (käme, flöge, führe).

Gebrauch

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II wird verwendet, um auf einen Sachverhalt zu referieren, der zum Sprechzeitpunkt nicht der Wirklichkeit entspricht.

Beispiel:

Realität: Es ist nicht Sommer, sondern Winter. Deshalb muss ich den Weg/ das Auto freischaufeln.

Irrealität: Wenn jetzt Sommer wäre, (dann) müsste ich den zugeschneiten Weg nicht freischaufeln.


Übersicht

 

 

 

Verben konjugieren: Konjugationstabelle

Verben konjugieren: Konjugationstabelle

Hier sind unsere Konjugationstabellen für Euch. Diese könnt hier herunterladen und im Unterricht verwenden sowie beliebig oft vervielfältigen.  Schreiben Sie neue Verben in die Tabelle und heften Sie diese in Ihrem Ordner ab. So haben Sie Ihre Verben immer dabei und können jederzeit nachschlagen. Viel Spaß!

 Hier könnt ihr die Konjugationstabellen herunterladen. Zum Starten des Downloads der PDF-Datei klicken Sie bitte hier.