Konjunktiv II: Irreale Bedingungssätze

Konjunktiv II Irreale Bedingungssätze

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II wird verwendet, um auf einen Sachverhalt zu referieren, der zum Sprechzeitpunkt nicht der Wirklichkeit entspricht.

Formen: Wie wird der Konjunktiv II gebildet?


Bei vielen Verben verwendet man die Ersatzform
würde + Infinitiv (3), um den Konjunktiv II zu bilden. Bei den Verben sein und haben, den Modalverben und einigen starken Verben (gehen -> ginge, kommen -> käme, finden -> fände) wird die Konjunktivform vom Präteritum abgeleitet (1-3) Starke Verben mit umlautfähigen Vokalen in der Präteritumform (kam, flog oder fuhr) werden umgelautet (käme, flöge, führe).

Gebrauch

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II wird verwendet, um auf einen Sachverhalt zu referieren, der zum Sprechzeitpunkt nicht der Wirklichkeit entspricht.

Beispiel:

Realität: Es ist nicht Sommer, sondern Winter. Deshalb muss ich den Weg/ das Auto freischaufeln.

Irrealität: Wenn jetzt Sommer wäre, (dann) müsste ich den zugeschneiten Weg nicht freischaufeln.


Übersicht

Konjunktiv II

 

 

 

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