Trennbare und nicht-trennbare Verben

Trennbare Verben

Als trennbare Verben bezeichnet man Verben, die aus einer Verbpartikel und einem Verbstamm bestehen.  Trennbare Verben bilden im Hauptsatz eine Satzklammer: David steht morgen um 08:00 Uhr auf.

Zu den trennbaren Verben gehören u. a.:

abfahren, ankommen, aufstehen, ausgehen, einkaufen, fernsehen, feststellen, fortgehen, freihalten, heimgehen, herkommen, hingehen, losfahren, mitkommen, nachsehen, vorlesen, vorbeikommen, wegnehmen, weitermachen, zuhören, zurückbringen, zusammenarbeiten


Nicht-trennbare Verben

Verben mit den Präfixen be-, emp-, ent-, er-, ge-, hinter-, miss-, ver– und zer– sind nicht trennbar. Man nennt diese Verben auch Präfixverben.

Zu den nicht-trennbaren Verben gehören beispielsweise:

bezahlen, empfehlen, entdecken, erhalten, gebrauchen, misslingen, verstehen, zerstören

Trennbar oder nicht-trennbar?

Verben mit den Präfixen durch-, über-, um-, unter-, wieder– und wider– lassen eine trennbare und eine nicht-trennbare Variante zu. Die Varianten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bedeutung („Die Polizisten umstellen das Gebäude“ (nicht-trennbar) versus „Sie stellt ihr Zimmer um“ (trennbar)) und ihrer Betonung. Bei nicht-trennbaren Verben liegt die Betonung bzw. Akzentuierung auf dem Verbstamm, wohingegen die Betonung bei trennbaren Verben auf der Partikel liegt.

Übersicht Trennbare und nicht-trennbare Verben

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