Konjunktiv II der Vergangenheit

Konjunktiv II der Vergangenheit

Gebrauch

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II der Vergangenheit wird verwendet, um auf ein Erlebnis, eine Entscheidung, eine Handlung und Ähnliches in der Vergangenheit zu referieren, für das/die man sich rückblickend einen anderen Ausgang gewünscht hätte.

Beispiel:

Realität: Sprakuko hat seinen Regenschirm nicht mitgenommen. Jetzt regnet es.

Irrealität: Hätte ich nur den Regenschirm mitgenommen. Dann wäre ich nicht nass geworden.

Erläuterung: Sprakuko stellt zum Sprechzeitpunkt fest, dass er in der Vergangenheit eine Fehlentscheidung getroffen hat: Er hat den Regenschirm nicht mitgenommen und wird deshalb nass. Sprakuko wünscht sich zum Sprechzeitpunkt nun etwas, dass nicht mehr möglich ist (Irrealität).

Formen

Den Konjunktiv II der Vergangenheit bildet man mit den Konjunktiv II-Formen der Hilfsverben sein und haben und dem Partizip II. Der Konjunktiv II verfügt im Gegensatz zum Indikativ nur über eine Vergangenheitsform.

Übersicht

Konjunktiv II der Vergangenheit

Konjunktiv II: Irreale Bedingungssätze

Konjunktiv II Irreale Bedingungssätze

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II wird verwendet, um auf einen Sachverhalt zu referieren, der zum Sprechzeitpunkt nicht der Wirklichkeit entspricht.

Formen: Wie wird der Konjunktiv II gebildet?


Bei vielen Verben verwendet man die Ersatzform
würde + Infinitiv (3), um den Konjunktiv II zu bilden. Bei den Verben sein und haben, den Modalverben und einigen starken Verben (gehen -> ginge, kommen -> käme, finden -> fände) wird die Konjunktivform vom Präteritum abgeleitet (1-3) Starke Verben mit umlautfähigen Vokalen in der Präteritumform (kam, flog oder fuhr) werden umgelautet (käme, flöge, führe).

Gebrauch

Als Konjunktiv II wird ein Modus der deutschen Sprache bezeichnet, mit dem Wünsche, Vorstellungen, Spekulationen und höfliche Bitten ausgedrückt werden können. Der Konjunktiv II wird verwendet, um auf einen Sachverhalt zu referieren, der zum Sprechzeitpunkt nicht der Wirklichkeit entspricht.

Beispiel:

Realität: Es ist nicht Sommer, sondern Winter. Deshalb muss ich den Weg/ das Auto freischaufeln.

Irrealität: Wenn jetzt Sommer wäre, (dann) müsste ich den zugeschneiten Weg nicht freischaufeln.


Übersicht

Konjunktiv II

 

 

 

Übung: Lokale Präpositionen und Konjunktiv II.

Dank einer tollen Illustration von MJ Jin konnten wir schöne Übungen für euch erstellen.

Aufgabe 1

Wo ist die Katze? Schreiben Sie eine Antwort. Denken Sie an den Kasus, der von der jeweiligen lokalen Präposition gefordert wird.

a)

Übung zu lokalen Präpositionen.jpg

b)

Übung zu lokalen Präpositionen Teil II.jpg

Aufgabe 2

Wo ist ……? Schreiben Sie eine Antwort. Denken Sie an den Kasus, der von der jeweiligen lokalen Präposition gefordert wird.

Übung lokale Präpositionen Frau in Bar.jpg

Aufgabe 3

Bitte schaut euch das Bild an und sagt uns zuerst, wo die Katze ist (Aufgabe 1). Danach versucht Sätze im Konjunktiv II mit „könnte“ zu schreiben (Aufgabe 2). Sagt uns dazu einfach, wo die Katze sein könnte. Beginnt den Satz wie in der Illustration angegeben mit „Die Katze/Sie könnte auch _________________________________ sein.

Bitte nutzen Sie dazu eine der folgenden lokalen Präpositionen:

auf, über, unter, in, vor, hinter, zwischen, neben, an. 

Achten Sie auf den Kasus. Viel Spaß!

Übung lokale Präpositionen Katze Dach_Haus.jpg